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Großbrand in Oer-Erkenschwick

Großbrand in Oer-Erkenschwick

Am Samstag, 29. April 2017 kam es gegen 10:00 Uhr in einem Baumarkt in der Nachbarstadt Oer-Erkenschwick zu einem Großbrand. Bereits auf der Anfahrt der hauptamtlichen Kollegen wurde für Oer-Erkenschwick         Vollalarm ausgelöst. 20 Minuten später alarmierte die Kreisleitstelle den Löschzug Horneburg der Stadt Datteln. Die Kameraden wurden mit dem Aufbau der Wasserversorgung von zwei Hydranten beauftragt. An der Ludwigstrasse wurde durch die erste Gruppe ein Standrohr gesetzt, von dem eine Doppelleitung auf den       Parkplatz des Baumarktes gelegt wurde. Die zweite Gruppe musste auf einem benachbarten Betriebsgelände die vorhandene Löschwasserringleitung aus dem öffentlichen Hydrantennetz einspeisen.  Durch die starke Rauchentwicklung konnten die Maschinisten an den jeweiligen Fahrzeugpumpen nur unter Atemschutz          arbeiten.  Gegen 13:00 rückte von der Feuer- und Rettungswache Datteln ein Fahrzeug in Richtung Einsatz-     stelle ab um die Kameraden aus Horneburg aus dem Einsatz heraus zu lösen. Die Kameraden hatten für diesen Tag die erste Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Feuerwehr Datteln vorbereitet. In Verbindung mit der jährlichen Maiveranstaltung, simulierte der Löschzug Horneburg einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Die Veranstaltung konnte ohne Einschränkungen durchgeführt werden und war eine weitere tolle Veranstaltung im laufenden Jubiläumsjahr. 

 

Um ca. 14:00 Uhr traf an der Einsatzstelle der Abrollbehälter Atemschutz ein. Dieser wird im Bedarfsfall von hauptamtlichen Kräften (einer Führungskraft und ein Atemschutzgerätewart) der Feuerwehr Datteln  besetzt und kreisweit durch die Kreisleitstelle eingesetzt. Gegen 16:30 Uhr beschloss die Einsatzleitung, dass die zwei Wasserentnahmestellen die durch die FF Datteln besetzt wurden, zurück gebaut werden konnten. Die Kameraden packten alles nicht mehr erforderliche Material zusammen und kehrten mit den Fahrzeugen des Löschzuges Horneburg zur Feuer- und Rettungswache zurück.  Die hauptamtlichen Kollegen wurden durch dienstfreie Kräfte abgelöst. Der Einsatz dauerte die ganze Nacht hindurch. 

 

An der Einsatzstelle wurden Kräfte aus dem gesamten Kreisgebiet eingesetzt. Unter anderem der Kreismesszug der auch im Dattelner Stadtgebiet Messungen  auf Schadstoffe durchführte. Durch die Sperrung von Straßen rund um die Einsatzstelle kam es Stellenweise zu einem Verkehrschaos.

Die Ursache und die Schadenshöhe des Großbrandes steht bis dato noch nicht fest. Die Brandursachenermittlung der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.